Airbnb (USA)

Statt im Hotel günstig in der Wohnung einer anderen Person schlafen und damit auch die Stadt und ihre Menschen noch viel besser kennen lernen – das ist das Konzept der Vermittlungsplattform. Dass das schief gehen kann, zeigen mittlerweile einige Gerichtsurteile. Denn selbst, wenn der Mieter vertraglich das Recht eingeräumt bekommen hat, seine Wohnung untervermieten zu dürfen, darf er die Wohnung dann nicht einem Touristen überlassen. Denn die Untervermietung sei gewöhnlich „auf gewisse Dauer“ angelegt und unterscheide sich daher von der Vermietung an Touristen (Urteil vom 8. Januar 2014, Az. VIII ZR 210/13). Sie risikieren damit eine fristlose Kündigung – zumindest in Deutschland.

In anderen Ländern läuft es besser: Nach eigenen Angaben gibt es auf der Plattform mittlerweile mehr als eine Millionen Inserate in 190 Ländern weltweit. Andreessen Horowitz scheint ein gutes Händchen für erfolgreiche Start-ups, gerade in der Sharing Economy, zu haben, auch an Airbnb ist der Investor beteiligt.