Airbnb

Statt im Hotel günstig in der Wohnung einer anderen Person schlafen: Das ist das Konzept des Portals Airbnb. Dort können Privatpersonen ihre Wohnungen an Touristen vermieten. Allerdings kann das ins Auge gehen. Denn selbst, wenn der Mieter vertraglich das Recht eingeräumt bekommen hat, seine Wohnung untervermieten zu dürfen, darf er die Wohnung dann nicht einem Touristen überlassen. Denn die Untervermietung sei gewöhnlich „auf gewisse Dauer“ angelegt und unterscheide sich daher von der Vermietung an Touristen (Urteil vom 8. Januar 2014, Az. VIII ZR 210/13).

Und nicht nur das: Die Mieter riskieren sogar die fristlose Kündigung. Das Landgericht Berlin entschied erst Anfang 2015, dass eine Airbnb-Anzeige gegen den Willen des Vermieters vertragswidrig sei. Wenn der Mieter trotz Abmahnung eine Annonce ins Netz setzt, darf ihm der Hausbesitzer kündigen. Dafür muss der Tourist die Wohnung nicht einmal betreten haben. Damit berief sich das Gericht auf das BGH-Urteil (Urteil vom 02. Februar 2015, Az: 67 T 29/15).

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