Breeze

Smog ist längst nicht mehr nur ein Problem von chinesischen Großstädten: Auch in deutschen Städten liegen Ruß, Stickoxide, Ozon und Feinstaub in der Luft. Doch was dagegen tun? Robert Heinecke und Sascha Kuntze hielten Fahrverbote nicht für die einzige Lösung und setzen sich 2015 an die Entwicklung ihrer Idee: Mithilfe von Machine Learning und Big Data die Qualität der Luft messen. Im September 2017 gründeten sie daraufhin Breeze: Das Start-up bietet Sensoren in Größe eines Rauchmelders an.

Egal ob im Büro oder an der Schnellstraße – Unternehmen und Städte sollen das System gegen eine jährliche Gebühr drinnen und draußen nutzen können. Entsprechend der lokalen Messergebnisse erhalten sie dann Handlungsempfehlungen. Die reichen von der Wahl der Klimaanlage oder Asphaltsorte bis hin zu Tipps für die Verkehrssteuerung vor Ort.

Nach der Teilnahme an einigen Accelerator-Programmen wie SpeedUP! Europe und dem Gewinn des Hamburger Gründerpreises 2017 in der Kategorie Existenzgründer, stand im selben Jahr das Pilotprojekt im Hamburger Stadtteil Rothenburgsort an. Seit Kurzem ist das Unternehmen profitabel und will auf dieser Grundlage weiterwachsen. Für die Expansion außerhalb Europas sind die Gründer aktuell im Gespräch mit potenziellen Partnern.