Gute Kommunikation heißt nicht Clippingwahn

Wer gute PR machen will, braucht in erster Linie auch Geduld und Entspanntheit – was zugegeben nicht immer einfach in einem Start-up ist. Oftmals gibt es einen regelrechten Clippingwahn und die monetären und internen Ziele für die PR-Verantwortlichen sind an der Anzahl der Publikationen gebunden. „Viel bringt viel“ ist aber nicht unbedingt die beste Lösung und wird spätestens nach der anfänglichen Startphase keine Resonanz in den Medien finden.

Es kommt eben nicht auf die Masse der Kommunikation an, sondern auf die richtigen Treffer. Als E-Commerce Unternehmen möchte ich eher meine Kunden erreichen, die ich eventuell in Frauenmagazinen und Lifestylepresse finde. Als FinTech möchte ich neue Kunden gewinnen, richte meine Kommunikation somit eher auf Wirtschaftsmedien aus. Jedes Unternehmen hat eine andere Zielgruppe und eine andere Botschaft. Wichtig ist, dass die Botschaft auch zu dem Medium passt, welches ich anpeile. Nicht immer sind 10 Beiträge, die von regionalen Medien bzw. kleineren Stadtmagazinen aufgegriffen sind, wertvoll für meine Kommunikation und mein Unternehmen. Und nicht jede Botschaft passt zu jedem Medium, einfach weil es die Leserschaft nicht interessiert.

Wer in der Vielzahl von Botschaften, Unternehmen, Neuigkeiten und Medien nicht untergehen will, muss sich zum Experten aufbauen und mit Zuverlässigkeit und Seriosität eigene Geschichten kommunizieren. Schaut auf Eure Kunden, schaut auf Eure Daten und macht daraus tolle Geschichten. Eure Leser werden es Euch danken!