Für welche Start-ups könnte der Blick über die Grenze denn interessant sein?

B2C-Gründungen sind in der Schweiz etwas weniger präsent, alleine aufgrund der Größe des Marktes. Daher könnte es für deutsche Unternehmen hier interessant werden. Denn der Markt in der Schweiz ist vielleicht klein, aber das macht ihn spannend, um neue Produkte und Strategien auszuprobieren. Und: Hier ist es sicherlich auch finanziell attraktiv – der Wert der Warenkörbe im E-Commerce ist etwa signifikant höher.

Einige Ihrer Partnerunternehmen geben auf der Homepage recht exakt an, wonach sie suchen. Engt das den Kreis der angesprochenen Start-ups nicht stark ein?

Die Partner geben das zum Teil vor, um eine gewisse Filterung zu erreichen. Aber das Schöne an Start-up ist ja: Wenn die überzeugt von ihrem Angebot sind, schreiben die auch was anderes. Und manche disruptiven Ideen, die man nicht auf dem Schirm hat, sind dann natürlich eine tolle Überraschung. Und: Wir hoffen, dass in der nächsten Zeit noch mehr Partner an Bord kommen.