Was kann ich absetzen?

Von der Computer-Rechnung bis hin zum Auto: Unternehmer können in ihrer Einkommensüberschussrechnung viele Gegenstände und Rechnungen absetzen. Was wie anerkannt wird, hängt einmal von der beruflichen Tätigkeit ab, aber auch davon, wie stark der Gründer eigentlich privat angeschaffte Geräte wie beispielsweise sein Smartphone oder seinen Laptop beruflich nutzt.

Der klassische Fall ist der Kauf eines neuen Notebooks: Dieses würde unter die beweglichen Wirtschaftsgüter fallen. Wenn der Laptop für den Beruf unverzichtbar ist, kann der Gründer das technische Gerät in der Steuererklärung von seinen Einnahmen absetzen. Kostet der Laptop weniger als 410 Euro, kann der Betrag in dem Jahr, in dem er erworben wurde, komplett vom Umsatz abgezogen werden. Liegt der Betrag höher, muss der Unternehmer den Gegenstand über mehrere Jahre abschreiben. Tabellen zur Abschreibungsdauer von technischen Geräten gibt es auf der Webseite des Bundesfinanzministeriums.

Auch Geschäftsessen können bis zu 70 Prozent von der Steuer abgesetzt werden. Dafür muss der Selbstständige allerdings die Rechnungen aufbewahren, damit ein schriftlicher Nachweis dafür vorhanden, mit wem er wann wo und aus welchem Anlass gegessen hat.

Wer für seinen Beruf viel telefonieren muss, kann auch die Rechnung für sein Smartphone oder seinen Festnetzanschluss in Teilen von der Steuer absetzen. Je nachdem, wie viele Gespräche der Gründer beruflich über das Telefon führt und wie viel Zeit er zu Hause beruflich im Internet verbringt, sollte er zu eben jenen Anteilen auch seine Kosten absetzen. Sprich: Nutzt der Unternehmer sein Smartphone etwa für ein Drittel zu beruflichen Zwecken, kann er auch ein Drittel seiner Rechnung absetzen.