An dem Hamburger Start-up beteiligen sich der HTGF und andere Investoren. Der Bedarf nach hilfreicher Software ist hoch – auch viele andere Start-ups profitieren davon.

Der digitale Wandel muss kommen, steht für viele Firmen fest – zugleich will er jedoch auch gut organisiert sein. Hier will das Hamburger Start-up Nordantech helfen. Dessen Software verspricht, das Projektmanagement bei großen Umwälzungen zu verschlanken. Jetzt investieren der halbstaatliche Frühphaseninvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) und andere ungenannte Investoren in das junge Unternehmen. Die Summe wird ebenfalls nicht preisgegeben – der HTGF investiert in der Regel maximal eine Million Euro in einer ersten Runde.

Nach eigenen Angaben realisiert die vor zwei Jahren gestartete Software von Nordantech bereits sechsstellige Umsätze. Als Referenzkunden führt das Start-up unter anderem Unternehmensberatungen wie Dr. Wieselhuber & Partner oder EY, aber auch Industriekonzerne wie Siemens an. Lösungen, die eine einfache Projekt- und Kostensteuerung ermöglichen, würden von Industrieunternehmen „gesucht und gebraucht“, begründet der HTGF-Manager Louis Heinz das aktuelle Investment.

Hilfe für komplexe Prozesse gesucht

Auf Software, die die immer komplexeren Prozesse in Unternehmen abbildet und vereinfacht, setzen auch zahlreiche andere deutsche Start-ups. Als Aushängeschild gilt etwa das in München gegründete Unternehmen Celonis, welches mittlerweile stark in den USA vertreten ist und in diesem Sommer eine Bewertung von einer Milliarde Euro erreicht hat.

Einen digitalen Führer durch neue Softwareanwendungen stellt das ebenfalls in München ansässige Start-up Userlane bereit – auch hier ist der HTGF beteiligt. Mit klarem Fokus auf das Projektmanagement ist auch das Start-up Axonic unter dem Produktnamen Zenkit aktiv.