30. April

Gemeinsam mit dem Team von unserer Partneragentur eShot besprechen wir die Integration des Minime-Prototypen in die tägliche Fotoproduktion. Es gibt jede Menge konstruktives Feedback und eine Reihe von tollen neuen Ideen, wie wir das Gerät noch weiter verbessern können. Felix, mein Head of R&D, nimmt eine lange Liste von möglichen Weiterentwicklungen mit, und ich kann anfangen, mir Gedanken über den offiziellen Launch des Geräts zu machen.

Auch wenn es oft im Tagesgeschäft untergeht: eine solche Neuentwicklung, die auch noch gemeinsam mit einem tollen Partner für eine ganz spezielle Aufgabenstellung entwickelt worden ist, hat ein gewaltiges Potential, Prozesse in großen Fotostudios nachhaltig zum Besseren zu verändern. Das wollen wir natürlich auch in der Kommunikation in das richtige Licht rücken.

06. Mai

Spontan haben wir die Gelegenheit bekommen, uns im #Fashiontech-Areal der re:publica zu präsentieren. Also laden wir unser reisefähiges XS-Gerät für Objekte mit einer Kantenlänge von maximal 28cm ins Auto, und gemeinsam mit unserer Werksstudentin Laura verbringe ich zwei Tage auf der re:publica. Irgendwann bin ich zwar in Versuchung, uns T-Shirts mit der Aufschrift “No, this is not a 3D-Printer” drucken zu lassen, aber wir haben eine Menge Spaß. Wie so oft: wenn etwas blitzt und blinkt und sich bewegt, ist es ein Publikumsmagnet… Gemeinsam mit einem der Gründer von eShot gebe ich noch einen Kurzvortrag zum Thema Entwicklungs-Kollaborationen, und dann geht es zurück ans Tagesgeschäft.

19. Mai

Im Rahmen unserer wöchentlichen Abstimmung diskutieren unsere Vertriebsspezialistin Kristin und ich sehr intensiv über die eigentlich geplante Auslagerung des Studio-Service an unsere Partneragenturen. Da es viele Kunden gibt, die unsere Bilder erstmal im Rahmen eines Tests einsetzen möchten, bevor sie ein Gerät bei sich aufstellen, macht es einfach mehr Sinn, wenn wir solche Shootings weiterhin selbst anbieten. Denn im Rahmen der großvolumigen Studioshootings klären sich üblicherweise alle Fragen, die für den perfekten Zuschnitt eines Geräts für die spezifischen Kundenanforderungen wichtig sind.

So haben wir neulich eine Reihe von Weinflaschen aufgenommen und hatten innerhalb kürzester Zeit eine perfekte Box-Innenausstattung und Lichtsetzung definiert; damit können wir dem Kunden nun eine perfekt auf ihn zugeschnittene Gerätevariante anbieten.

Ähnliche Erfahrungen haben wir auch für Uhren und Schmuck gemacht – ich kannte mich zwar mit der Problemstellung aus meiner früheren Tätigkeit als Produktmanagerin für eine renommierte Schmuckmarke bereits ziemlich gut aus, aber ein Studioshooting liefert einfach eine perfekte Grundlage für die exakten Spezifikationen.

Alle Folgen des Gründertagebuchs finden Sie hier.

Für die nächste Runde des Gründerwettbewerbs Neumacher können Sie sich hier bewerben.