Und eine weitere gute Nachricht aus der Wirtschaft: Die Förderbank KfW will in den nächsten zwei Jahren eine Milliarde Euro für Start-ups bereit stellen. Mit Hilfe der EU sollen so rund 23.000 junge Unternehmen unterstützt werden. Es ist allerdings fraglich, ob die Summe tatsächlich die Finanzierung von Start-ups verbessert. Die Summe reicht höchstens für den Anfang.

Aber auch an anderer Stelle tut sich etwas – zumindest für Frauen: In Berlin gab es in dieser Woche den offiziellen Auftakt einer Initiative, die Gründerinnen, Geschäftsführerinnen, Mitarbeiterinnen und Investorinnen von Start-ups miteinander vernetzen möchte. „Women in E-Commerce“ soll eine Plattform und eine Bewegung sein, die den weiblichen Teil der Start-up-Szene anspricht und zusammenbringt.

Auf der Dmecxo in Köln hingegen war für Start-ups nur wenig Platz, obwohl es ein eigenes Start-up-Village gab. Große Unternehmen wie Facebook, Google und auch Yahoo waren deutlich beliebter bei den Fachbesuchern. Auf der Dmexco waren in diesem Jahr 881 Aussteller vertreten.

Für den bislang besten Tag auf unserer Seite hat die „Höhle der Löwen“ gesorgt: Maxim und Raphael Nitsche waren die jüngsten Kandidaten, die die Löwen je hatten – und haben gleichzeitig das höchste Investment gefordert. Am Ende sind sie mit leeren Händen nach Hause gegangen. Ein Deal scheiterte letztlich daran, dass Frank Thelen und Vural Öger, die eigentlich investieren wollten, kurzfristig einen Rückzieher machten: Maxim und Raphael Nitsche sind nicht Mehrheitseigner der Firma, sondern der Vater, so dass alle Verhandlungen eigentlich mit ihm geführt werden müssten.

Ihrem Unternehmen hat es nicht geschadet: Die Aufmerksamkeit ist stark angestiegen, die Webseite ist zusammengebrochen und die App wurde noch häufiger heruntergeladen als ohnehin schon.