Was war das wichtigste, das Sie aus dem Kurswechsel gelernt haben?
Dass man nie aufgeben sollte. Auch wenn es die Umstände einem erschweren, der Markt gibt immer die Richtung vor. In Zeiten von Leerständen und großen innerstädtischen Problemen des Einzelhandels haben wir wahrgenommen, dass auch Privatleute etwas dagegen tun möchten. Lokalpioniere ist eine Art Verteidigungssystem gegen Amazon und Co. und durch das Franchise-Modell können die Bürger dieses System selbst etablieren.

Welchen Tipp können Sie anderen Gründern aus Ihren Erfahrungen heraus geben?
Viele Start-ups feilen noch ganz lange am Produkt. Da würde ich mich erstmal auf den Heimmarkt konzentrieren und wenn Marktsicherheit da ist, dann würde ich die internationalen Kanäle testen. Wir haben bereits Marktsicherheit durch unsere Pilotprojekte und wollen nach und nach expandieren.

Was sind die nächsten Meilensteine, die Sie mit Lokalpioniere erreichen wollen?
Wir denken über Einkaufslisten- und Coupon-Funktionen nach. Die Coupons sollen aber nur verfeinerte Unterstützung sein. Die Händler können selbst entscheiden, ob sie das nutzen wollen. Wir haben auch einen Partner für Beacon-Technologie, aber das ist momentan nicht vermittelbar an die Händler und Endkunden in weniger technikaffinen Regionen.