Nach der Sendung laufen bei vielen Start-ups die Bestellungen über. Wie haben Sie sich darauf vorbereitet?
Chris Bahr: Wir haben einen kleinen Bestand gestern und vorgestern vorbereitet, den wir direkt verschicken können.
Beata Bahr: Aber es sind keine riesigen Mengen. Unser Kaffee soll ja immer frisch geröstet sein und ein Röstdatum haben. Das ist unser Konzept. Darum konnten wir uns nicht schon seit April auf die Ausstrahlung der Sendung vorbereiten.

„Kaffee hat doppel so viel Aroma wie Wein“

Wie sind Sie überhaupt auf die Idee gekommen, Coffee Bags zu entwickeln?
Chris Bahr: Das ist eine lange Geschichte. Wir waren viel unterwegs in Südostasien und sind über Japan auf ähnliche Produkte aufmerksam geworden, bei denen man den Kaffee durch einen kleiner Filter brüht.
Beata Bahr: Als wir zurück nach Deutschland kamen, wünschten wir uns fürs Büro ebenfalls frisch gerösteten und frisch aufgebrühten Kaffee, aber es gab kein vergleichbares Produkt, nur maschinell gepressten Kaffee, der überwiegend industriell geröstet war. Das Röstdatum, als Qualitätsmerkmal, wurde sehr selten genannt. Mit dem Konzept der Frische – Kaffee ist ja ein Frischeprodukt, was allzu oft vergessen wird – gehören wir zur Dritten Welle…

…also zu Kaffeeliebhabern, die nachhaltig und bewusst genießen wollen…
Beata Bahr: …und wollen das Aroma wieder erlebbar machen. Kaffee hat doppelt so viel Aroma wie Wein. Das muss man schmecken.

Frau Bahr, Herr Bahr, vielen Dank für das Gespräch.