Hauptpreise

Picum MT: Das Start-up aus Hannover bezeichnet sich selbst als “mobile Werkzeugkiste”. Die Gründer von Picum MT arbeiten an Miniatur-Werkzeugen, die wie metallene Ameisen über Bauteile krabbeln – und am richtigen Ort messen, bohren, schweißen oder 3D-drucken.

MotionMiners: Die Dortmunder erfassen Bewegungen von Mitarbeitern mit mobilen Sensoren und Funksendern und analysieren diese dann – um Arbeitsprozesse besser gestalten zu können. Der Datenschutz spielt dabei eine große Rolle: Das System von MotionMiners soll keine Nachverfolgung einzelner Mitarbeiter darstellen. Haupteinsatzgebiet sollen Produktion und Logistik sein.

AeroLifi: Statt Funk setzt das Start-up auf Licht. Daten sollen – etwa zwischen Maschinen – per Licht übertragen werden. Das Münchener Jungunternehmen will so höhere Übertragungsraten erreichen und weniger anfällige Verbindungen liefern.

LiveEO: Ein kritischer Blick auf ebensolche Infrastrukturen – das will das Berliner Start-up ermöglichen. Dafür setzt das Team von LiveEO auf ein satellitenbasiertes System, das mit Aufnahmen von Drohnen kombiniert werden kann.

Demodesk: Die Münchener entwickeln ein cloud-basiertes Tool, um Desktop-Inhalte mit anderen zu teilen. Die Macher von Demodesk versprechen so höhere Effizienzen etwa für Mitarbeiter im Vertrieb, in der Weiterbildung oder im Kundendienst.

Freemotion Systems: Die Gründer von Freemotion Systems aus Darmstadt haben einen Rollstuhl konstruiert, der dank Hebemechanismus zahlreiche Hindernisse wie beispielsweise Treppen überwinden kann. Auf ebenen Flächen rollt er wie ein normaler Rollstuhl.

Sonderpreis „Industrie 4.0“

drag&bot: Das Stuttgarter Team hat eine Software entwickelt, mit der Industrieroboter schneller eingesetzt werden können. Nach Angaben des drag&bot-Teams reichen wenige Handgriffe und Schritte, um die komplexen Maschinen auf den jeweiligen Einsatzzweck einzustellen.