Der französische Vermögensverwalter Eiffel garantiert dem Vermieter von Tech-Geräten eine Asset-Backed-Finanzierung. Damit will das Start-up sein jährliches Mietvolumen verdreifachen.

Mieten statt kaufen – das wollen immer mehr Deutsche. Eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG und des Instituts für Handelsforschung (IFH) Köln aus dem Jahr 2017 hat ergeben, dass sechs von zehn Konsumenten Dinge lieber nur temporär besitzen wollen. Besonders beliebt sei das Modell bei Fahrzeugen sowie Heimwerker- und Gartenartikeln.

„In einer Zeit, in der die Lebenszyklen von technischen Geräten immer kürzer werden, ist abzuwägen, nicht mehr jedes Produkt zu kaufen, wenn es schon morgen eine neuere Version gibt. Ebenso Produkte, die nur saisonal benötigt werden, wie der Vertikutierer für den Rasen im Frühjahr, das Jugendbett für einen bestimmten Lebensabschnitt oder sogar Kleidung bedarfsgerecht für einen bestimmten Anlass und Zeitraum zu mieten, statt sie zu kaufen, kann in Zukunft die Lösung sein“, so Mark Sievers, Head of Consumer Markets bei KPM

Von diesem Trend der Sharing Economy profitiert auch Grover. Das 2015 in Berlin gegründete Start-up liefert Elektronik auf Zeit. Über die Plattform können Kunden vom Laptop über die VR-Brille bis zur Drohne alle aktuellen Technikgadgets mieten statt kaufen. In den vergangenen Jahren konnte Grover mehrere Finanzierungsrunden einsammeln, ingesamt betrug das Volumen rund 62 Millionen Euro. Nun kommt eine besicherte Finanzierung in Höhe von 20 Millionen Euro von der französischen Eiffel Investment Group (EIG) hinzu. Damit will das Start-up sein jährliches Mietvolumen verdreifachen.