Der German Accelerator Tech unterstützt deutsche Gründer aus der Tech-Branche beim US-Markteintritt. Diese 22 Start-ups konnten die Jury überzeugen.

Welche deutschen Tech-Start-ups fahren Anfang 2018 in die USA, um mit der Unterstützung des German Accelerator Tech den US-amerikanischen Markt zu knacken? Zwei Tage lang hatte das deutsch-amerikanische Auswahlkomitee des German Accelerator Tech vergangene Woche damit verbracht, die 30 Finalisten persönlich kennenzulernen, die aus ganz Deutschland nach München gereist waren, um in einem Pitch ihre Geschäftsidee zu präsentieren und sich den Fragen der Jury zu stellen.

Drei- bis neunmonatige Förderung

Seit der Gründung 2012 werden zweimal im Jahr junge, vielversprechende Technologie-Unternehmen ausgewählt, die eine drei- bis neunmonatige Förderung erhalten. In New York und in San Francisco/Silicon Valley werden den Gründern kostenlos Büroflächen zur Verfügung gestellt, daneben erhalten sie Mentoring durch erfahrene Coaches.

Das Programm wird größtenteils vom Bundeswirtschaftsministerium finanziert und ist für die Start-ups kostenlos. In der Vergangenheit konnten die teilnehmenden Unternehmen mehr als 150 Millionen US-Dollar Funding nach Programmabschluss akquirieren. 92 Prozent der Start-ups, die vom German Accelerator Tech angeschoben wurden, sind noch im Markt.

Diese Start-ups werden drei bis neun Monate im Silicon Valley, in San Francisco und New York City verbringen:

German Accelerator Tech Silicon Valley: 

  • FRANKA EMIKA (aus München) entwickelt, produziert und vermarktet eine neue Generation von robotischen Assistenzsystemen, die dem Menschen dienen und ihn von gefährlichen, monotonen Tätigkeiten befreien.
  • GWA Hygiene (aus Stralsund) bietet ein Händehygiene-Monitoring-System zur Prävention von Infektionen insbesondere in Krankenhäusern.
  • Mesaic  (aus Hamburg) verbindet Unternehmen und ihre Kunden in Messengern für beste Kundeninteraktion in den Bereichen Service, Commerce und   Logistik.
  • parlamind  (aus Berlin) bietet die weltweit erste künstliche Intelligenz für den Kundenservice, die auch   für   kleine   und   mittlere   Unternehmen   geeignet   ist.
  • RiseML  (aus Berlin) entwickelt Software für Deep Learning Supercomputer mit dem Machine Learning Teams effizienter zusammenarbeiten können, z.B. im Bereich selbstfahrender Autos oder automatischer medizinischer Diagnose.
  • Tandemploy (aus Berlin) entwickelt Software, die Firmen dabei unterstützt, sich intern zu flexibilisieren und Silos abzubauen und damit von einer hierarchischen zu einer Netzwerkstruktur zu kommen.
  • timee (aus Berlin) ist eine Kommunikationsplattform, die es ihren Usern ermöglicht, statt der Vergangenheit   und   dem   Moment   ihre   Zukunft   zu   teilen.
  • Toposens (aus München) hat den weltweit ersten 3D-Ultraschallsensor entwickelt, der innovative Anwendungen wie autonomes Parken oder anonymes Personentracking ermöglicht.
  • Twenty Billion Neurons (aus Berlin) entwickelt Deep Learning-Systeme, die es Maschinen ermöglichen, ihre unmittelbare Umgebung mit Hilfe einer angeschlossenen Kamera so wahrzunehmen, wie es Menschen tun.
  • Uberchord  (aus Berlin) ist eine High-Tech-Lernplattform, die mittels Audioerkennung und künstlicher Intelligenz   Musikausbildung ins 21. Jahrhundert   bringt.
  • volabo (aus München) entwickelt auf Basis einer neuen Technologie den derzeit sichersten und effizientesten Elektroantrieb der Welt.

German Accelerator Tech New York City: 

  • adpack (aus Berlin) bietet eine voll programmatische Werbeplattform, die visuelle Inhalte in Echtzeit an Geschlecht und Alter zielgruppenspezifisch ausspielt.
  • AMBOSS/MIAMED  (aus Berlin/Köln) ist das führende interaktive Smart-Learning-System für Medizinstudenten und praktizierende Ärzte in Deutschland und seit diesem Jahr auch auf Englisch verfügbar.
  • DreamCheaper  (aus Berlin) macht Hotelbuchungen günstiger, nachdem Sie bereits gebucht wurden.
  • FinReach (aus Berlin) ist ein Software-as-a-Service (SaaS) Anbieter für Banken mit Lösungen zur Verbesserung der Kundenausschöpfung und -bindung und hilft damit bei der Digitalisierung von Geschäftsprozessen sowie Kundeninteraktion.
  • Higgs  (aus München) hilft Unternehmen, Live Videos für Facebook und YouTube zu gestalten.
  • Inkitt  (aus Berlin) kann mittels eines Algorithmus Bestseller voraussagen und baut ein Full-Service-Verlagshaus auf.
  • ProGlove (aus München) verbindet durch seine Wearables die Arbeitskraft des Werkers in Produktion und   Logistik   mit   der   Industrie   4.0.
  • Shore (aus München) bietet eine All-in-one-Softwarelösung für kleine und mittlere Dienstleister, die Online-Terminbuchung, Kunden- und Mitarbeitermanagement sowie professionelles Marketing ermöglicht.
  • SMACC (aus Berlin) automatisiert die täglichen Aufgaben der Finanz- und Buchhaltungsabteilung von mittelständischen   Unternehmen   mit   künstlicher   Intelligenz.
  • Smart Reporting  (aus München) revolutioniert die Erstellung medizinischer Befunde durch intelligente Entscheidungsbäume.
  • Styla (aus Berlin) ist eine Softwarelösung für Commerce Unternehmen, die mittels Algorithmen, künstlicher Intelligenz und nahtloser eCommerce Integration Content automatisch designt, personalisiert über die gesamte Customer Journey   ausspielt und direkt kaufbar macht.