Franziska von Hardenberg und Lea Cramer. (Foto: Hegemann)

Franziska von Hardenberg und Lea-Sophie Cramer.
(Foto: Hegemann)

Dass sich Gründer oder auch Gründerinnen Start-up-übergreifend zusammentun, ist eher selten. Franziska von Hardenberg, Gründerin von Bloomy Days, und Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer haben diesen Schritt in diesem Jahr gewagt – und in einem gemeinsamen Interview ein Thema auf die Tagesordnung gesetzt, das die Start-up-Szene bislang eher ignoriert hat: Gründerinnen und Schwangerschaft.

Im Gespräch mit WiWo Gründer haben sie erzählt, warum sie auch nach der Geburt weiter arbeiten wollen, wie sie sich das vorstellen und welche Probleme gerade für Gründerinnen in kleineren Unternehmen lauern. „Es kann doch nicht sein, dass eine selbstständige Mutter anders behandelt wird als eine in einem Angestelltenverhältnis“, kritisierte etwa von Hardenberg. Bisher sei die Mentalität: ‚Trotz Kind bin ich Vollzeit-Unternehmerin. Und ihr merkt das gar nicht, dass ich ein Kind habe.‘ Doch: „Wir wollen das nicht verheimlichen oder uns so verhalten, als hätten wir kein Kind“, sagte Cramer.

Wenn mehr Frauen gründen sollen, dann sind das Themen, die für die Zukunft diskutiert werden müssen. Cramer und von Hardenberg haben mit ihrem gemeinsamen Appell den Startschuss dafür abgegeben.