Im Mai des vergangenen Jahres expandierte Flixbus in die USA, jetzt nehmen die Münchener Russland ins Visier. Der genaue Zeitpunkt für den Markteintritt ist noch nicht bekannt.

Das „Erfolgsmodell made in Germany”, wie die Flixbus-Gründer ihr Fernbus-Start-up  selbst bezeichnen, macht sich auf den Weg den nächsten großen Reisemarkt zu erobern. Nach den USA im vergangenen Oktober ist nun Russland an der Reihe. Das berichtet das Handelsblatt.

Ein kleines Team sei bereits in Moskau vor Ort, um den Markteintritt vorzubereiten. Tickets können aktuell aber noch nicht gebucht werden. Wann genau es losgehen wird, will Gründer André Schwemmlein soll am 21. Februar bekannt gegeben werden.

Kooperation mit regionalen Busunternehmen

2013 ging das das von André Schwämmlein, Jochen Engert und Daniel Krauss gegründete Unternehmen an den Start, zunächst ausschließlich in Bayern und damals noch unter dem Namen GoBus.  Seit dem Fall des Bahnmonopols werden eigenen Angaben zufolge 2.000 Ziele in 28 Ländern bedient, darunter Frankreich, Italien, Spanien und Dänemark. 2017 sollen 40 Millionen Fahrgäste den Service von FlixBus genutzt haben.

FlixBus hat keine eigenen Busse, sondern kooperiert für die Fahrten mit rund 250 Busunternehmen, die Transportmittel und Fahrer stellen. FlixBus kümmert sich um das Erstellen der Fahrpläne, die Abwicklung der Buchungen und um das Marketing. Die Einnahmen werden geteilt, zwei Drittel bekommen die Busunternehmen, ein Drittel Flixbus.