Finiata 

Die Zahlungsfrist für die neue Büroausstattung läuft aus – doch das Geld der letzten Aufträge lässt noch auf sich warten. Finiata will Freiberufler und vor allem kleinen Mittelständlern in dieser Situation helfen: Das Start-up übernimmt die Finanzierung von ausstehende Rechnungen, ohne dass der Rechnungssteller davon erfährt. Ein Algorithmus berechnet das Ausfallrisiko eines Schuldners. Der muss die Vorfinanzierung innerhalb einer selbstgewählten Frist zurückzahlen – hinzukommen außerdem die Kosten für die Dienstleistung von Finiata.

Gestartet ist das Fintech von Sebastian Diemer 2016 zunächst unter dem Namen „bezahlt.de“. Kurz danach zählte es schon rund 8000 Kunden. Seit Juli 2017 läuft das Geschäft unter dem Namen Finiata.  Mittlerweile nutzten bereits rund 22.000 Kunden aus Deutschland und Polen das sogenannte „stille Factoring“.

Die Finanzierung lief bislang über Investoren wie Enern, DN Capital, Red Alpine, Mantaray, Fly Ventures, Point Nine und einige Business-Angels – rund 23 Millionen Euro konnte Finiata so einsammeln. . In nächster Zeit will das Fintech sein Wachstum weiter beschleunigen und sich dafür noch stärker auf weitere digitale Lösungen für Unternehmen fokussieren.