Das 2014 von Robert Henker, Marius Schulze, Stephan Henker und André Holdschick gegründete Start-up Cashboard bietet privaten Anlegern die Möglichkeit, ihr Geld digital und anzulegen. Kunden können aus über 6.500 Finanzprodukten von mehr als 100 Anbietern wählen. Das Unternehmen versucht durch eine breite Streuung, das Risiko zu minimieren und verspricht Renditen von bis zu sieben Prozent pro Jahr. Gebühren für Transaktionskosten, Kontoführung oder Ausgabeaufschlagfallen keine anIm Falle der Gewinnerzielung berechnet Cashboard zehn Prozent an der gewonnenen Rendite. 

Keine Angaben zu den Umsatzzahlen

Ende 2012 erregte das Start-up Aufmerksamkeit als es, damals noch unter dem Namen Refined Investment für seine Trading-Plattform den Europarekord im Crowdfunding aufstellte und in 53 Minuten 100.000 Euro auf der Plattform Seedmatch einsammelte. Wenige Monate später kamen 350.000 Euro hinzu – in nur neun Stunden. 

2015 konnte Cashboard prominente Investoren von seinem Konzept überzeugen, musste vor der Finanzierungsrunde in Höhe von zwei Millionen Euro aber erst einmal seine 478 Crowdanleger herauskaufen – für 668.250 Euro, was einer Rendite von 48,5 Prozent entsprach. 70 Prozent der Anleger nahmen das Angebot damals an.