Tipp 5: Journaling

Im Deutschen würde man das „Journaling“ wohl als Tagebuch schreiben bezeichnen, doch als genau das will Ryan Battles diesen Punkt nicht verstanden wissen. „Journaling bedeutet nicht, dir am Ende des Tages einen Brief zu schreiben und die Geschehnisse des Tages aufzuarbeiten“, stellt er gleich zu Anfang des Kapitels klar.

Wie auch bei der Meditation und der persönlichen Auszeit geht es Battles hier um das Reflektieren der eigenen Tätigkeit. Um überhaupt anzufangen, sollte sich der Gründer vier Fragen stellen: Was war gestern toll? Was hätte gestern besser sein können? Wofür bist du heute dankbar? Was würde heute toll machen?

Papier oder digital?

Doch das Journaling soll nicht allein klar strukturierte Fragen beantworten. Vielmehr soll es eine Möglichkeit bieten, die eigenen Gedanken zu sortieren. Das kann eine Pro/Kontra-Liste bedeuten, die Organisation des Tages, es kann dabei helfen, eine Situation zu verstehen oder einen Plan zu erstellen.

Ähnlich wie bei der Auszeit lautet auch hier die Glaubensfrage: Papier oder digital? Für beide Wege gibt Battles in seinem Buch Tipps, die das Schreiben gerade am Anfang erleichtern sollen.