YFood
Vor der Gründung von YFood waren Benjamin Kremer (28) und Noel Bollmann (25) in der Finanzbranche tätig und ihr stressiger Arbeitsalltag sorgte für ungesunde Ernährungsgewohnheiten. Um eine Alternative zu fetttriefendem Fastfood zu entwickeln, kündigten sie ihr Jobs. Zusammen mit Lebensmitteltechnologen haben sie eine Mahlzeit in Getränkeform entwickelt. Ihr Drink enthält Proteine, Ballaststoffe, Kohlenhydrate, Omega Fettsäuren, Vitamine und Mineralien. Die Flüssigmahlzeiten kommen ohne Konservierungsstoffe aus und sind bis zu neun Monate ungekühlt haltbar. Das Gründerduo hofft auf einen vertriebserfahrenen Investor, der zudem 200.000 Euro einbringt. Sie bieten dafür zehn Prozent der Unternehmensanteile.

Pemo
Monika Steidl (54) und Markus Kubitschek (46) sind seit zwölf Jahren ein Paar und entwickeln gemeinsam neue Produkte: Markus ist der Tüftler und Bastler im Team, Monika ist Inhaberin von Pemo und kümmert sich um die Zahlen. Den „Löwen” stellen sie gleich zwei Erfindungen vor. Der Poolathlete ist ein Gurtset, das das Schwimmen auch in kleinen Pools und ohne Gegenstromanlage ermöglichen soll. Als zweites Produkt präsentieren sie das Painttablet – ein multifunktionales Board für die Malerarbeiten. Lästiges Abkleben soll damit der Vergangenheit angehören, ein zusätzlicher Spritzschutz wird nicht mehr benötigt. Das Paar würde für 160.000 Euro 20 Prozent der Unternehmensanteile abgeben.

Aktimed
Über 13 Jahre lang hat Sabine Kroker ihre eigene Physiotherapiepraxis geführt. Immer wieder haben ihre Patienten geklagt, dass das kinesiologische Tape nicht hält, wenn zusätzlich eine Creme verwendet wird. Zusammen mit ihrem Mann Jens Kroker hat die Ärztin dann ein eigenes Textilband mit integrierten Wirkstoffen entwickelt. Mit ihrem in Heidelberg ansässigen Start-up Aktimed hat sie schon mehrere Varianten, die als Medizinprodukt zugelassen sind, zur Marktreife gebracht. Um Marketing und Vertrieb für die patengeschützten Physio-Tapes ausweiten zu können, braucht das Gründer-Ehepaar ein Investment von 150.000 Euro. Zehn Prozent der Firmenanteile würden die Krokers abgeben.

Klostervogt
Um ihre Produkte besonders authentisch zu vermarkten, treten die Gründer von Klostervogt Jürgen Hartwig (63) und Wolfgang Streblow (64) als Mönche auf und stellen ihre Darguner Soße vor. Dabei handelt es sich um eine mit Wein verfeinerte Essig-Soße. Zusätzlich zum guten Geschmack soll der Essig die Verdauung und das Wohlbefinden fördern. Auch andere regionale Spezialitäten aus Mecklenburg-Vorpommern wollen die Gründer populär machen. Dafür benötigen sie 20.000 Euro – und bieten im Gegenzug 20 Prozent ihrer Unternehmensanteile an.