Leckere Marshmallows, neuartige Pfannen, cleverer Snowboard-Zubehör: Die Zuschauer erwartet ein bunter Mix an Produkten. Ob die Löwen zubeißen?

Auch im sechsten Jahr nach ihrem Start hat die Gründer-Sendung „Die Höhle der Löwen“ nichts an Beliebtheit eingebüßt: Die vergangene Folge sahen 2,81 Millionen Zuschauer, in der Spitze sogar bis zu 3,23 Millionen – darunter besonders viele Frauen zwischen 30 und 49-jährigen. In der heutigen Sendung stellen sich wieder sechs Start-ups der Meinung der Jury.

Mellow Monkey aus Gießen
Robert und Stephanie Ackermann wollen mit dem Start-up Mellow Monkey das Marshmallow neu erfinden und haben mittlerweile über 20 verschiedene Sorten entwickelt. Seit zwei Jahren sind sie am Markt und verkaufen über ihren Online-Shop und in einem Foodtruck auf Food-Festivals in ganz Deutschland. Mit einem Invest von 100.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile  wollen sie den Schritt in den Einzelhandel gehen und eigene Shops eröffnen.

Soccer Performancesack aus Mannheim
Bülent Yaman ist begeisterter Hobby-Fußballer, doch mangels Talent verbrachte er die meiste Zeit auf der Ersatzbank – auch im Winter. Um sich vor der Kälte zu schützen erfand er den „Soccer Performancesack“ dank dem auch bei Minusgraden die Beine der Fußballer warm und trocken bleiben sollen. Erste Profi-Vereine hat der Gründer bereits ausgestattet. Für den großen Durchbruch benötigt er 80.000 Euro und einen strategischen Partner.

Easy Pan aus Stade
Tom Becker und sein Schwager Jan Heitmann haben die Bratpfanne neu erfunden. Dank einem Überrollbügel soll die Easy Pan verhindern, dass beim Wenden Schmutz auf der Herdplatte landet. Der Prototyp ist bereits fertig, nun soll das Produkt in Serienreife gehen. Dazu benötigen sie Unterstützung im Vertrieb und Marketing und hoffen auf 25.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.

ahead aus Hamburg
Die ehemaligen Bundeswehr-Offiziere Philip Brohlburg und Johannes Schröder haben sich auf die Entwicklung von Performance Food spezialisiert, das die physische und mentale Leistungsfähigkeit steigern soll. Um ihr neustes Produkt, einen pflanzlichen Omega-3-Riegel der DHA aus Meeres-Mikroalgen enthält, auf den Markt zu bringen, benötigen sie 400.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile.

Die Pferde App aus Bonn
Christina Terbille und Sarah Wendlandt präsentieren eine App, die alle Prozesse in einem Pferdebetrieb sinnvoll steuern und das Stallmanagement einfacher machen soll. Die Nutzer behalten damit den Überblick über die Aktivitäten eines Pferdes und können so alle Aufgaben rund um Bewegung, Fütterung und der gesundheitlichen Versorgung planen. Investieren die Löwen 150.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile?

CLEW aus München
Jakob Schneider, Johannes Weckerle und Matthias Albrecht aus München teilen eine Leidenschaft: Snowboarden. Doch sie sind genervt vom lästigen An- und Abschnallen der Bindung und haben darum ein zweiteiliges System mit Step-in-Funktion entwickelt, das diesen Schritt zukünftig vereinfachen soll. Um mit der Produktion starten zu können, haben die Gründer einen Kapitalbedarf von 200.000 Euro und bieten den Löwen dafür 15 Prozent an ihrem Unternehmen an.