Die Höhle der Löwen hat auch in dieser Woche wieder viele Menschen begeistert – und das nicht nur im Fernseher. Für das Hamburger Start-up Spottster lief es am Dienstag alles andere als gut, zu hohe Ziele und dann auch noch eine unvollständige Marktanalyse. Dabei wurde ausgerechnet ein Start-up vergessen, in das Juror Frank Thelen investiert hat. Nach der Sendung lief es besser: Die Nutzerzahlen stiegen um 60 Prozent an, mehr als 200 „positive und motivierende Mails“ gingen bei den beiden Gründern ein. Im Interview erzählt Freya Oehle, warum sie gar keine Zeit für Enttäuschung hatte, wie sich die „Höhle der Löwen“ von richtigen Finanzierungsrunden unterscheidet und wie Spottster trotz der Skepsis der Vox-Geldgeber noch einen Investor fand.

Es war nicht das einzige Start-up, das nach der Höhle der Löwen eine Positiv-Nachricht vermelden konnte – mit dem Unterschied, dass es schon in der Sendung gut für das Unternehmen lief: Der Gründer des Accessoire-Start-ups Von Floerke konnte mit Frank Thelen, Vugal Öger und Judith Williams gleich drei der „Löwen“ für sich gewinnen, auch die anderen beiden hätten ihm noch ein Gegenangebot gemacht. Er entschied sich aber für seine Wunsch-Löwen. Eine gute Entscheidung: Am Donnerstag wurde bekannt, dass der Gründer nicht nur 100.000 Euro erhält, wie in der Sendung vereinbart, sondern 180.000 Euro. Der Unternehmensanteil, den er an Von Floerke abgeben muss, bleibt aber mit einem Drittel gleich.

Und zum Schluss: Wir haben eine neue Kolumnistin, die unter anderem aus ihrem Alltag als Nebenbei-Gründerin erzählt. Meike Haagmans ist Stewardess und Gründerin. Das ist nicht immer leicht, aber sie würde niemals einen der beiden Jobs aufgeben. Warum das so ist? Sie erzählt es in ihrer ersten Kolumne.