Das Start-up Wileyfox kennt das. Bei der Eröffnung des britischen Launchpad-Stores im vergangenen Herbst war der Handyhersteller bereits mit von der Partie und kann eine echte Erfolgsgeschichte erzählen. Weil es durch den Amazonservice seinen Absatz an kostengünstigen Smartphones deutlich steigern konnte, ist es jetzt auch beim Start der deutschen Plattform dabei. Es hoffe hier natürlich auf den gleichen Erfolg. Und das muss es auch ein bisschen: Wileyfox setzt ausschließlich auf den Online-Handel – Amazon zu ignorieren wäre da vermutlich unmöglich.

Von der Haustierkamera bis zum Handy

Wie viele Start-ups schon jetzt auf Amazons Launchpad vertreten sind, wird nicht beantwortet. Ein Blick auf die frisch gelaunchte Seite zeigt: 365 Ergebnisse, von der Haustierkamera, über die Wetterstation fürs Handy bis hin zum koffeinhaltigen Kakao. Die Auswahl hat Amazon zusammen mit seinen Partnern getroffen, Venture-Capitalisten, Acceleratoren, Crowd-Funding-Anbietern. Dazu zählen der High-Tech-Gründerfond, das Spinlab, Andreessen Horowitz und andere. „Wir vertrauen auf die Empfehlungen unserer Partner und Startups können sich auch direkt bei uns online bewerben“, sagt Schöberl. Wie viele Start-ups Amazon unter seine Fittiche nehmen will, wird nicht gesagt. Gründer sollen sich erstmal bewerben und Amazon online ihre Geschichte erzählen.