Es ist ein Milliarden-Geschäft: In die Sharing Economy wurden schon mehr als 15 Milliarden US-Dollar investiert.

Die meisten Firmen aus dem Bereich der Sharing-Economy sind relativ junge Unternehmen. Es sind Start-ups wie Kleiderkreisel, Food-Sharing.de, Airbnb oder Uber, die offenbar einen Nerv getroffen haben – zumindest bei Anlegern. Denn während deutsche Nutzer den Sharing-Angeboten eher skeptisch gegenüber stehen, wurden weltweit insgesamt schon mehr als 15 Milliarden US-Dollar in diesen Bereich investiert. 17 Unternehmen sind mittlerweile mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet, wie der VentureBeat-Ableger VBProfiles berichtet.

Viele Deutschen halten vom Prinzip des „Teilen und Tauschen“ dagegen wenig: Eine Umfrage der GfK für Spiegel Online zeigt, dass 84 Prozent nicht einmal den Begriff der „Share Economy“ kennt und weniger als die Hälfte überhaupt zum Anbieter werden möchte beziehungsweise bereit wäre, von den Mitmenschen etwas zu leihen oder zu mieten.

Darin zeigt sich allerdings auch der Nachholbedarf Europas: Von den 17 Unternehmen, die mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet werden, ist gerade mit dem britischen Start-up TransferWise gerade mal ein europäisches Unternehmen auf der Liste, zwölf hingegen stammen aus den USA. Eine kleine Auswahl der Start-ups aus dem Bereich der Sharing-Economy, die mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet werden.