Das Hamburger Start-up Wechselpilot sammelt eine halbe Millionen Euro ein und will damit vor allem die Weiterentwicklung der Vertriebskanäle finanzieren.

Eine Gruppe von Seed-Investoren, angeführt von der Frankfurter Beteiligungsgesellschaft arsagoVentures und sechs Business Angels aus der Energie-, Immobilien-und Finanzbranche, hat einen sechsstelligen Betrag in den Energievertragsservice Wechselpilot investiert.

Das Geld soll in erster Linie in die Optimierung der Kundenprozesse, die Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit und die Weiterentwicklung der Vertriebskanäle fließen.

„Wir sind von dem Geschäftsmodell sehr überzeugt, da es im Vergleich zu Wettbewerbern mehr als ein Vergleichsportal oder eine Marketingplattform für Stromanbieter ist“, sagt Christoph Dühr, Geschäftsführer von arsagoVentures.

Angebot soll in Zukunft ausgeweitet werden

Das Anfang 2016 gegründete Unternehmen will seinen Nutzern, zu denen Privathaushalte und Gewerbekunden zählen, die Suche nach dem für sie optimalen und günstigsten Strom- und Gasangeboten erleichtern. Dazu überwachen die Mitarbeiter des Start-ups die aktuellen Angebote und wechseln im Auftrag der Kunden den Vertrag, sobald sich nach dessen Ablauf ein besserer Tarif auftut. Wechselpilot erhält 20% Provision der Kundenersparnis.

Für die Zukunft haben die Gründer Maximilian Both und Jan Rabe große Pläne: „Als vollautomatisierter Wechselservice wollen wir nicht nur im Strom- und Gassektor erreichen, dass jeder ohne großen Aufwand mit dem besten Vertrag ausgerüstet ist, sondern dieses Angebot perspektivisch auch auf andere haushaltsnahen Abkommen wie Telefon, Internet, Abos und Co. ausweiten. Ziel ist es, europaweit zum führenden, vollautomatisierten Tarifoptimierer und Ansprechpartner für haushalts- und gewerbenahe Verträge zu avancieren.“