Der Einsatz ist nötig, denn Studimed vermittelt erfolgsabhängig: Bei einer Vermittlung werden zwischen 8.000 und 18.000 Euro fällig – abhängig von Aufwand und der Universität, an der ein Studienplatz gefunden werden soll. „Wir haben 2015 ingesamt 200 Vermittlungen hinbekommen“, sagt Hendrik Loll. 2016 will er das Angebot deshalb noch weiter verbessern und noch mehr Kunden erreichen. „Wir streben dann einen Jahresumsatz von 2,5 Millionen Euro an.“

Und Loll bekommt auch so vom Gründen nicht genug: Bereits als Jugendlicher baute er sein erstes Unternehmen auf – nicht ohne Hindernisse. Damals kaufte der Kölner Schüler großen Unternehmen Computerzubehör ab, das diese nicht mehr benötigten und verkaufte die Teile weiter – ohne eine Genehmigung zu haben. Ein Mitbewerber verpfiff ihn vor Gericht, Loll und seine Mutter bekamen eine Abmahnung wegen Verschleierung einer gewerblichen Tätigkeit, mussten 2500 Euro Strafe zahlen – die Kosten teilten sich Mutter und Sohn.

Mittlerweile läuft es deutlich besser: So ist er nicht nur Inhaber von Studimed, sondern hat weitere Firmen gegründet, darunter eine Altenpflegevermittlung. 2016 will er ein weiteres Unternehmen aufbauen. Eine neue Mitarbeitern hat er dazu auch schon eingestellt.