Fast 300 Start-ups haben sich beim WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb beworben. Wir haben die 20 viel versprechendsten Gründer ausgewählt. Stimmen Sie jetzt darüber ab, wer in das Finale soll!

282 Start-ups haben sich in diesem Jahr beim neunten Neumacher-Gründerwettbewerb der WirtschaftsWoche beworben – so viele wie noch nie zuvor. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) hat in einem ersten Schritt die 20 interessantesten Bewerber herausgesucht, nun prüft unsere hochkarätige Jury die Unterlagen und entscheidet, welche fünf Start-ups im Finale persönlich ihre Geschäftsidee präsentieren dürfen. Zusätzlich können Sie hier in unserem Publikumsvoting ein weiteres Start-up bestimmen, das zum Finale eingeladen wird.

Der Sieger wird am 17. November auf der Neumacher-Konferenz in Hamburg gekürt. Er erhält von der WirtschaftsWoche und den Partnern des Wettbewerbs Startkapital von 10.000 Euro und ein umfangreiches Paket aus Sachleistungen im Wert von bis zu 300.000 Euro. So beraten die Marken-Experten der renommierten Hamburger Werbeagentur thjnk die Sieger beim Aufbau ihrer Markenstrategie. Der HTGF bietet dem Sieger ein exklusives Gründercoaching. Und Anwälte der international tätigen Kanzlei Olswang unterstützen die Gründer in Rechtsfragen.

Wer ist Ihr Favorit? Wählen Sie bis zum 10. Oktober, welches Start-up in das Finale soll.

Aquakin

Das Start-up hat ein Wasserkraftwerk entwickelt, das in den Rucksack passt. Damit können beispielsweise elektrische Kleingeräte wie Smartphones oder Digicams beispielsweise an Flüssen aufgeladen werden.


Awamo

Die Gründer bieten eine Kreditauskunftei für afrikanische Mikrofinanzinstitutionen. Sie ermöglicht es, digital Kundendaten zu erfassen und Kreditreports zu erstellen. Das Ziel der Gründer ist es, Zinssätze von derzeit >60 Prozent drastisch zu senken.



Box at Work

Ob Archivierung von Büromaterial oder Umzüge, bei denen ein Teil des Hausrates eingelagert werden soll: Die Gründer bieten einen on-demand Storage- und Umzugsboxen-Service, mit stabilen, wiederverwendbaren Umzugskisten zur Miete und angeschlossenem Lagerservice.



CarboCon

Stahlbeton führt durch Korrosion des Stahls zu vielen Schäden an der Bausubstanz. Die Dresdner Forscher haben mit Carbonbeton einen alternativen Werkstoff entwickelt, bei dem statt Stahlstreben Carbonfasern genutzt werden.



Desaia

Das Start-up entwickelt eine Software, die für das Design von großen virtuellen Welten eingesetzt wird. Die Engine wird in bestehende Konstruktionssoftware, die Designer von virtuellen Welten nutzen, eingebettet und soll Zeit und Kosten sparen.



Ecratum

Das Berliner Unternehmen bietet mittelständischen Unternehmen ein Online-Tool, um die Dokumentation und Datenerfassungsarbeiten in ihrer Lieferantenbeziehungen zu reduzieren und günstiger zu erledigen.



Innsystec

Die Ausgründung der RWTH Aachen hat eine neuartige, patentierte Technologie zur Datenübertragung in Mobilfunkbasisstationen entwickelt. Sie soll 15 Prozent der Energie von Handysendemasten einsparen.




Invenox

Die Garchinger entwickeln Batteriespeichersysteme für mehr Reichweite bei Elektrofahrzeugen und eine höhere Betriebsdauer bei anderen Anwendungen. Das Unternehmen nutzt dabei eine zum Patent angemeldete Technologie für die Verbindung von Batteriezellen.



Ioxp

Das Spin-Off des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz will klassische Servicehandbücher der Industrie durch Augmented-Reality-Assistenzsysteme ersetzen. Dabei werden aus Videos automatisch Anleitungen erstellt, die per Datenbrille oder Tablet genutzt werden können.

Lendstar

Nutzer der App können damit Geld überweisen. Zudem können sich Freunde und Bekannte untereinander Geld leihen und beispielsweise für ein Geschenk sammeln oder die Kosten für die Kinorechnung oder Restaurantbesuch aufteilen.



PHI blades

Die Hamburger entwickeln Rotorblätter für Windkraftanlagen, die durch den Einsatz der Materialien Holz und Carbon anstelle von glasfaserverstärktem Kohlenstoff wesentlich günstiger als konventionelle Rotorblätter sein sollen.



Pixolus

Das Start-up ermöglicht die Datenerfassung per Smartphone-Kamera. Durch die Bilderkennungs-Software wird Stromablesern das Abtippen von Zählerständen oder Bankkunden das Eintippen von Überweisungsträgern erspart.



Preparo

Das Unternehmen bietet per App die Möglichkeit digitale Bewerbungsmappen zu erstellen. Kern ist dabei ein persönliches Bewerbungsvideo.



ProGlove

Die Münchner entwickeln einen intelligenten Handschuh, der es ermöglichen soll, in der Fertigung und Logistik schneller, sicherer und ergonomischer zu arbeiten.




Splone

Das Berliner Unternehmen bietet mit der Splonebox die interne, kontinuierliche und
automatisierte Analyse von IT-Systemen in vernetzten Industrieanlagen. Damit sollen Unternehmen verschiedenster Branchen Sicherheitslücken identifizieren können.



Sponsoo

Ein Marktplatz für Sport-Sponsoring. Athleten, Teams und Sportvereine können ein Profil auf  erstellen und Sponsoring-Pakete zum Verkauf anbieten. Potenzielle Sponsoren können die Datenbank nach geeigneten Angeboten durchsuchen.



Table4You

Das Unternehmen ist Deutschlands erste Restplatz-Reservierungsplattform für die Gastronomie. Kunden reservieren Restauranttische gegen Gebühr und erhalten dann 20 bis 30 Prozent auf die Restaurantrechnung.



Trecker.com

Die Gründer Benedikt Voigt und Miro Wilms wollen die Landwirtschaft digitalisieren. Statt der bisherigen Zettelwirtschaft bieten sie landwirtschaftlichen Betrieben eine Online-Plattform, mit der sie die Arbeit auf dem Feld in Echtzeit erfassen und abrechnen können.

Vaamo

Das Start-up aus Frankfurt am Main will die Geldanlage vereinfachen. Nutzer können online Sparziele und Risiko auswählen, das Geld wird dann automatisiert investiert.



Vertragslotse

Das Unternehmen bietet eine Verwaltung von Verträgen aller Art und informiert rechtzeitig über nahende Kündigungsfristen. Kunden erhalten Vorschläge mit besseren Konditionen und sollen einfach wechseln können.