Das Münchner Start-up Shore hat den Kauf des Software-Anbieters absence.io bekanntgegeben. Alle Mitarbeiter werden übernommen.

Es ist ein Deal in Millionenhöhe: Das Münchner Start-up Shore übernimmt den ebenfalls in der bayerischen Hauptstadt ansässigen Software-Anbieter absence.io.  Die genaue Kaufsumme wollte Shore-Sprecher Niklas Merk gegenüber Wirtschaftswoche Gründer nicht nennen, nur so viel: “Es handelt sich um eine siebenstellige Summe.”

Nutzer in 45 Ländern

absence.io bietet eine cloudbasierte Software-Lösung für Abwesenheits-Management bei kleinen und mittelständischen Unternehmen. Administrative Prozesse rund um Urlaube, Home-Office- oder Krankheitstage können auf einer Online-Plattform geplant und dokumentiert werden. „Zurzeit nutzen wöchentlich rund 25.000 Angestellte in 45 Ländern das Angebot. Vor allem in Deutschland, den USA und Großbritannien“, so Merk.

Zu den Kunden hierzulande gehören unter anderem Check24, Jimdo und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagebau. Bis zur Übernahme durch Shore erhielt absence.io ausschließlich ein Seed-Investment der Münchner Innovationsberatung mantro.

Gründer Nikbin Rohany bleibt an Bord

„Wir gliedern mit absence.io ein weiteres profitables Business-Modell ein, das unser bisheriges Angebot perfekt ergänzt“, sagt Philip Magoulas, Mit-Gründer und Geschäftsführer von Shore, der seit dem Start im Jahr 2012 Investoren wie Metro, die Zalando-Gründer und die Funke Mediengruppe von seiner digitalen Dienstleistungsplattform überzeugen konnte.

Die Kunden erhielten so ein weiteres Tool für ein effizientes und übersichtliches Personal-Management. absence.io wird sowohl weiter als eigenständiges Produkt angeboten als auch als Ergänzung zu den bestehenden Shore-Lösungen.Alle Angestellten von absence.io werden im Zuge der Übernahme zu Shore wechseln. Gründer Nikbin Rohany bleibt weiter als Geschäftsführer von absence.io tätig und übernimmt darüber hinaus eine Rolle im Shore-Management.