Die Deutsche Bahn investiert einen hohen siebenstelligen Betrag in die Berliner Buchungsplattform Talixo. Auch der Altinvestoren ist erneut mit an Bord. 

Nachdem die Deutsche Bahn erst Anfang Juli Geld in das amerikanische Start-up Connected Signals gesteckt hatte, investiert sie nun einen hohen siebenstelligen Betrag in das Berliner Taxi-Startup Talixo. Das berichtet t3n exklusiv.

Mit an Bord ist auch der Altinvestor um den Schweizer Baumaschinenhersteller Amman. Mit dem Geld will Talixo in die USA und nach Asien expandieren.

Die Deutsche Bahn will mit dem Investment Anschluss an die dem Zugverkehr vor- und nachgelagerten Transportwege finden. „Grundsätzlich ist für uns das Thema First and Last Mile im Mobilitätsmarkt sehr spannend und wir sehen dort auch ein grosses Wachstumspotential in den kommenden Jahren“, sagte Manuel Gerres, Geschäftsführer der DB Digital Ventures gegenüber t3n.de. Außerdem wolle die Bahn ihren Kunden die Abwicklung und Koordinination der gesamten Reisekette ermöglichen und Mitarbeiter bei Geschäftsreisen unterstützen.

Ridesharing-Service für Geschäftskunden

Über die Plattform von Talixo lassen sich Taxis und Limousinen unterschiedlicher Fahrzeugklasse buchen. Vor allem Geschäftskunden nutzen diesen Service, da sie durch lokale Tarifvereinbarungen mit Flottenpartnern zusätzliche Rabatte erhalten. Terminierte Vorbuchungen sollen für eine bessere Auslastung der Fahrdienste sorgen. Außerdem bietet Talixo einen Ridesharing-Service für Geschäftskunden an, mit dem sich zum Beispiel Touren vom und zum Flughafen mit anderen Fahrgästen teilen lassen.

Das Start-up mit Büros in Berlin und Krakau wurde 2012 von dem ehemaligen BCG-Berater Sebastian Kleinau gegründet und ist eigenen Angaben zufolge in 95 Ländern und 748 Städten weltweit aktiv. In einer Seed-Finanzierung hatte das Start-up bereits 550.000 Euro erhalten.