Die Metro setzt ihre Start-up-Offensive fort und beteiligt sich in einer 20-Millionen-Runde an Orderbird.

Orderbird bekommt in einer Series-C-Runde 20 Millionen Euro. Die Metro Group und der  FinTechinvestor Digital+Partners steigen mit 16,5 Millionen Euro neu ein, der Payment-Spezialist Concardis hat sich wieder beteiligt.

Das 2011 gegründete Unternehmen bietet ein Tablet-Kassensystem für die Gastronomie an, das inzwischen von 6.500 Restaurants, Cafés und Bars genutzt wird. „Mehr als eine Milliarde Euro Umsatz werden bereits über 9.500 orderbird-Kassen gebucht“, sagt Gründer und CEO Jakob Schreyer.

Mit den strategischen Partnern und dem frisch eingesammelten Kapital soll die Expansion in den europäischen Markt weiter vorangetrieben werden. Geplant ist der Markteintritt in Frankreich in diesem Jahr. Die Zahl der Mitarbeiter soll von 120 auf 200 erhöht werden.

„Mit unserem Engagement in orderbird gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um unseren Kunden durch digitale Lösungen Vorteile zu erschließen“, sagt Metro-Chef Olaf Koch. Der Handelsriese ist seit einiger Zeit intensiv bemüht, mit Hilfe von Start-ups neue Geschäftsmöglichkeiten auszuloten. Zudem  Dazu wurde mit Techstars ein Accelerator gestartet, der gerade in die zweite Runde geht. Anfang des Monats hat die Metro den Lieferdienst Emmas Enkel übernommen.