Kekse als Geschenk unter den Baum

Dass Süßigkeiten an Weihnachten besonderen Anklang finden, weiß auch Sebastian Reza. Der Reutlinger gründete 2012 sein Online-Unternehmen „Kekswerkstatt“, nachdem er seine Stelle als Vertriebler in einer Softwarefirma gekündigt hatte. Ähnlich wie Chocri verkauft auch er Leckereien jenseits der Massenware – 20 Mitarbeiter sind in der Produktion täglich damit beschäftigt Keksorten wie Schwarzwälder Kirsch, Apfelstrudel oder Triple Chocolate von Hand herzustellen. Viele Firmen bestellen bei dem jungen Gründer, um ihre Kunden zum Fest zu beschenken, viele Privatleute legen die hausgemachten Plätzchen für ihre Lieben unter den Baum. „Kekse sind ja eigentlich ein Dauerbrenner, aber im Rahmen des Weihnachtsgeschäfts machen wir mindestens die Hälfte unseres Jahresumsatzes“, sagt er.

Für Guido Veth ist die Arbeit für dieses Jahr erst einmal getan. Sein Lager war bereits drei Tage vor Heiligabend leer verkauft, den letzten Baum hat er sich selbst gesichert. Sehr zur Freude seiner Mutter, die auch dieses Jahr wieder bei ihm in Berlin feiert.