Mit App und Funktechnik macht Evopark Parken bequemer und teils auch billiger. Nun haben die Kölner einen der größten Parkhausbetreiber als Partner gewonnen. 

Nie wieder einen Parkschein ziehen und Kleingeld für den Automaten suchen – das ist die Vision des Start-ups Evopark. Stattdessen haben die Kölner eine Plastikkarte entwickelt, die Parkhausschranken per Funk öffnet, die Abrechnung erfolgt über eine dazugehörige App. Die zeigt auch an, wo es freie Stellplätze gibt. Zudem können Händler beim Einkauf Rabatte auf die Gebühren gewähren, die über das Evopark-System verrechnet werden. Das Start-up verdient an Provisionen.

Die Gründer Maximilian Messing, Marik Hermann, Tobias Weipe und Sven Lackinger (von links) haben zusammen an der WHU studiert. Obwohl sie das Unternehmen dann in Köln gegründet wurde, suchte sich Evopark für den Start im März ausgerechnet den Lokalrivalen Düsseldorf aus. „Die Stadt ist von der Größe als Testmarkt ideal“, sagt Weiper. Idealerweise soll im Sommer die nächste Stadt hinzukommen, neben Stuttgart und Mannheim liegen die die Kandidaten dabei in Nordrhein-Westfalen „dabei schielen wir natürlich auch auf Köln.“

Finanzierung
Partner

Einen wichtigen Schritt für die deutschlandweite Expansion hat Evopark auch gerade gelegt: Mit Q-Park haben sie einen der drei größten Parkhausbetreiber Europas als Partner gewonnen. „Das gibt uns einen ordentlichen Schub“, sagt Weiper.

Zudem verhandelt das Unternehmen gerade mit verschiedenen Investoren über eine Finanzierungsrunde in Millionenhöhe.

Im Gegensatz zu anderen Start-ups, die gern großspurige Ziele ausgeben, ist Weiper mit Prognosen vorsichtig: „Da kann sich schnell eine hohe Dynamik entwickeln, es kann sich aber auch noch etwas in die Länge ziehen.“