Spotcap erhält eine Finanzierung in Höhe von 22 Millionen Euro. Damit hat das Start-up seit seiner Gründung insgesamt rund 100 Millionen Euro eingesammelt.

Einer aktuellen Studie der Direktbank Comdirect zufolge sinkt bei Start-ups aus dem Finanzbereich die Zahl der Neugründungen. Auch beim Investitionsvolumen verringere sich die Wachstumsdynamik, so die Autoren der Studie.

Dass es diesbezüglich Ausnahmen gibt, beweist das in Berlin ansässige Start-up Spotcap. Immer wieder ist das FinTech in den vergangenen Jahren durch Finanzierungen in Millionenhöhe aufgefallen. Bereits kurz nach dem Start im September 2014 konnte Spotcap 13 Millionen Euro einsammeln. Im März 2015 erhielten die Gründer fünf Millionen Euro vom britischen Wagniskapitalgeber Kreos Capital, im Februar 2016 schließlich investierte unter anderem der russische Milliardär Oleg Boyko  31,5 Millionen Euro in das Start-up.

Gesamtfinanzierung von 100 Millionen Euro

Jetzt verkündet das Unternehmen eine neue Finanzierung in Höhe von 22 Millionen Euro durch Altinvestoren. Damit hat Spotcap seit seiner Gründung insgesamt rund 100 Millionen Euro eingesammelt.

Mit dem Geld will Spotcap in den kommenden zwölf Monaten seinen weltweiten Marktanteil steigern und neue strategische Partnerschaften eingehen. Zurzeit ist Spotcap in Spanien, Australien, Großbritannien und seit diesem Jahr auch in Neuseeland aktiv, wo das FinTech mit der Bank Heartland zusammenarbeitet. Die Kooperation beinhaltet eigenen Angaben zufolge ein 14-Millionen-Euro-Investment.

Das Start-up vergibt Kredite an kleine und mittlere Unternehmen, dabei wird die Risiko-Bewertung von einem Algorithmus vorgenommen, den das Unternehmen selbst entwickelt hat.