Durch die Online-Plattform Snowbon.com kommen Kunden zu günstigen Skipässen und Liftbetreiber zu besserer Auslastung.

Im Winter kommen Stefan Senft und Tim Huonker (von links) so richtig ins Schwitzen. Die beiden betreiben die Online-Plattform Snowbon.com, über die man Skipässe, Skikurse und Leihskier buchen kann. Kunden erhalten dabei Rabatte, die in kleineren Skigebieten schon mal bis zu 50 Prozent des normalen Tarifs ausmachen. Den Gründern bringt das Provisionen, den Liftbetreibern und Skischulen mehr Nachfrage. „Die Anbieter haben mehrere Probleme: Ihre Skigebiete sind phasenweise schlecht ausgelastet, und sie verkaufen meist nicht online“, sagt Huonker, „wir helfen ihnen, beide Probleme zu lösen.“ 600 Anbieter in 200 Skigebieten sind bereits auf der Plattform gelistet.

Jetzt haben die Gründer eine Million Euro eingesammelt, damit ihr Startup Snow & Alps noch schneller wachsen kann; außerdem will das Duo auch mehr Sommeraktivitäten via Snowbon verkaufen. Das Geld kommt vom halbstaatlichen High-Tech-Gründerfonds (HTGF) und dem Unternehmer Falk Strascheg, der in der Gründerszene kein Unbekannter ist:

Er hat das Strascheg Center for Entrepreneurship ins Leben gerufen, in dem die Snowbon-Gründer starteten und das an der Hochschule München Studenten zu Unternehmern macht. Aus ihrem Büro an der Hochschule sind Huonker und Senft inzwischen ausgezogen, sie brauchen mehr Platz.