Airbnb machte es salonfähig: das Teilen von privatem Besitz mit Fremden. Was heute sonst noch alles „geshared“ wird und wo die nächsten Giganten lauern.

Von Felix Ehrenfried

Als Brian Chesky, Joe Gebbia und Nathan Blecharczyk im Jahre 2008 ihre Plattform Airbnb zur Vermietung und Vermittlung von privatem Wohnraum gründeten, waren sie sich nicht bewusst, dass sie wenig später damit eines der erfolgreichsten und wertvollsten Unternehmen der vergangenen Jahre gegründet hatten.

Und nicht nur das: Der Erfolg von Airbnb war ein Auslöser für den Siegeszug der Share Economy. Teilen statt besitzen lautet das Motto, da viele Dinge nur temporär gebraucht werden und ansonsten nutzlos in der Ecke verstauben.

Dass diese Bewegung zukunftsträchtig ist und genau den Zeitgeist trifft, verrät ein Blick auf die Zahlen. In einer aktuellen Untersuchung schätzt die US-amerikanische Denkfabrik Brookings Institution, dass das Marktvolumen der Share Economy von 14 Milliarden US-Dollar (rund 12,8 Milliarden Euro) im Jahre 2014 auf über 335 Milliarden US-Dollar (rund 306,7 Milliarden Euro) im Jahr 2025 anwachsen wird. Ein Großteil dieses Umsatzes dürften Riesen der Sharing-Brachne wie Airbnb oder der Fahrdienst Uber generieren. Jedoch sind Wohnungen und Fahrdienste nicht das einzige, was geteilt werden kann.

Wir stellen einige interessante Plattformen vor die möglicherweise das Potential haben, das Airbnb in ihrer Branche zu werden. Auch wenn die Branche, zugegebenermaßen, manchmal eher eine kleine Nische sein dürfte.