Das Mühldorfer Start-up Pixxio verkündet eine sechsstellige Finanzierungsrunde. Neben dem Europäischen Investitionsfonds setzt es vor allem auf private Investoren.

Es muss nicht immer Berlin sein: Das Start-up Pixxio hat sich ganz bewusst für seinen Standort Mühldorf am Inn, 70 Kilometer östlich von München, entschieden. „Hier gibt es vielleicht nicht viele andere Start-ups, dafür aber viele interessante, mittelständische Kunden“, meinen die drei Gründer Richard Michel, Christoph Trautbeck und Andreas Gölkel. Dass sich auch in die bayerische Provinz Investoren locken lassen, haben sie nun bewiesen: In ihrer Seed-Finanzierungsrunde konnten sie einen mittleren sechsstelligen Betrag einsammeln, wie Pixxio am Mittwoch offiziell mitteilte.

Das Mühldorfer Start-up konnte den einstigen Brauereierben und Tech-Investor Friedrich Georg Hoepfner als führenden Geldgeber  gewinnen. Auch der von der EU unterstützte Europäische Investitionsfonds beteiligte sich an der ersten großen Finanzierung von Pixxio. Hinzu kommen weitere nicht genannte Business Angel und Investoren aus dem Raum München beziehungsweise Karlsruhe.

Fokus auf Unternehmen als Kunden

Mit dem Geld will das erst im März gegründete Start-up den Vertrieb ausbauen und die Software weiterentwickeln. Pixxio ist ein sogenanntes B2B-Unternehmen, richtet sich also nicht an Verbraucher, sondern Firmen. Das Start-up bietet eine Software für die Bildverwaltung, mit der Unternehmen beispielsweise die Bearbeitung oder Konvertierung von Fotos und Videos vereinfacht werden soll. Als Zielgruppe definiert Pixxio Mittelständler und Kreativagenturen.