Nach Born2Grow und der Kreditanstalt für Wiederaufbau steckt der Diehl-Konzern Geld in das Kölner Smart Home-Unternehmen. Die genaue Summe bleibt bislang geheim.

Das Kölner Start-up Rockethome konnte erneut einen Investor von sich überzeugen. Nachdem in den vergangenen drei Jahren bereits der Venture-Fonds Born2Grow, die Kreditanstalt für Wiederaufbau und mehrere Privatinvestoren Geld in das Unternehmen gesteckt hatten, beteiligt sich nun der Nürnberger Konzern Diehl über seinen Venture-Arm an der im Jahr 2010 von Yüksel Sirmasac gegründeten Smart-Home-Firma. Über die Höhe der Summe ist zurzeit nichts bekannt. Diehl und Rockethome sind füreinader keine Unbekannten. Die Diehl-Tochter Connectivity Solutions beliefert Rockethome mit Hardware- und Software-Komponenten.

Das Kölner Startup bietet Unternehmen wie Stromanbietern Software-Lösungen, um ihre Produkte zu digitalisieren. So soll die Steuerung von Photovoltaik-Anlagen oder Wärmepumpen, aber auch das Ein- und Ausschalten von Licht über Apps von Rockethome möglich sein. Eigenen Angaben zufolge bedient man zurzeit etwa 40 Kunden aus den Bereichen Energie, der Immobilien, Telekommunikation, Handel und Hardware.