Relayr erhält eine Finanzierung in Höhe von 30 Millionen Euro. Neben den Altinvestoren glaubt auch die Deutsche Telekom an das Berliner Internet of Things-Start-up.

Der Dax-Konzern Deutsche Telekom geht mit dem Berliner Start-up Relayr eine strategische Partnerschaft ein und beteiligt sich an einer Finanzierung in Höhe von 30 Millionen Dollar als einer der Hauptinvestoren. Auch die Altinvestoren Munich Re und die amerikanische Venture-Capital-Gesellschaft Kleiner Perkins stecken erneut Geld in Relayr. Das berichtet das Handelsblatt. Wie hoch die Anteile sind, die der Konzern für sein Investment erhält, wurde nicht bekannt.

Insgesamt sammelte das Start-up nun rund 100 Millionen Euro Kapital ein. Mit der Finanzspritze sollen Vertrieb und Kundendienst ausgebaut werden, die Zahl der Mitarbeiter soll von 200 auf mittelfristig 300 steigen.

Kunden wie Bosch und General Electric

Relayr hat eine Plattform entwickelt, mit der Industriekunden, zu denen unter anderem General Electric und Bosch zählen, die Daten aus Maschinen und anderen Geräten auslesen und analysieren können. Mit dem vom Start-up entwickelten System können beispielsweise Fahrstühle genau dann gewartet werden, wenn die Messwerte auf einen näherrückenden Ausfall hindeuten. Auch eine Beratung zählt zu den Leistungen des Start-ups, so wolle man sich von der Konkurrenz abheben, sagte Geschäftsführer Josef Brunner gegenüber dem Handelsblatt: „Die Kunden wollen keine Pilotprojekte durchführen, sondern ihr Geschäftsmodell transformieren.”