Mit einem intelligenten Handschuh hat ProGlove den Gründerwettbwerb gewonnen. Wie die Idee entstand und was die Juroren sagen.

Noch nie gab es so viele Bewerber und selten war die Qualität der Finalisten so gut. “In diesem Jahr wäre es deutlich härter geworden, zu gewinnen”, sagte Vorjahressiegerin Anna Rojahn. 280 Start-ups haben sich beim Gründerwettbewerb Neumacher beworben, den die WirtschaftsWoche zum neunten Mal ausgeschrieben hat. Das Spektrum der Ideen war groß: von Sicherheitstechnik für Industrieanlagen über Geldanlage per Algorithmus bis hin zu Rotoren für Windkraftanlagen aus Holz und Carbon.

Ins Finale geschafft hatten es Aquakin, CarboCon, Invenox, ProGlove, Trecker.com und Volders. Die Finalisten zeigen, dass deutsche Gründer weit mehr können, als Apps bauen oder einen Onlineshop zu starten. Besonders bemerkenswert: Gleich vier der sechs Teams sind Hardware-Start-ups, die handfeste Dinge wie tragbare Wasserkraftwerke, Carbonbeton oder neue Batterien oder entwickeln.

Auch der Gewinner fällt darunter: Das Team von ProGlove wurde von der Jury zum Sieger gekürt und auf der Neumacher-Konferenz in Hamburg mit dem Preis ausgezeichnet. Die Münchner entwickeln einen intelligenten Handschuh, um die Arbeit in Fabriken oder Logistikzentren einfacher und effizienter zu machen. Dazu werden Sensoren, Scanner und ein Display für Feedback integriert.

Neben einem Startkapital von 10.000 Euro erhält das Unternehmen wertvolle Sachleistungen: Die Experten der Agentur thjnk beraten bei der Markenstrategie, der HTGF coacht die Sieger, und die internationale Anwaltskanzlei Olswang steht für Rechtsfragen zur Verfügung.

Wie die Idee zu ProGlove entstand und was die Juroren zum Sieger sagen: