Mit einem smarten Handschuh hat ProGlove den Neumacher-Wettbewerb gewonnen. Den hat inzwischen sogar die Bundeskanzlerin getestet.

Das Münchner Start-up ProGlove will den Handschuh intelligent machen. Ihre Idee: Statt mit zusätzlichen Geräten sollen Arbeiter einfach per Hand Informationen aus Maschinen auslesen und Arbeitsschritte dokumentieren können. Dazu integriert das Start-up verschiedene Sensoren in einen Handschuh. Einige große Unternehmen testen die Technologie bereits.

ProGlove hat den WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb Neumacher gewonnen. Im Gründertagebuch berichtet das Team nun über die weitere Entwicklung – in diesem Jahr in Form eines Bildertagebuchs.

 

#1 Erfolge feiern
Ende November war es der Neumacher Gründerpreis. Gestern war es ein behobener Fehler auf der Platine und heute ist es unser Unternehmensschild vor unserem neuen Büro. Egal wie groß oder klein die Erfolge scheinen, erst wenn sie gefeiert werden, sind es Erfolgserlebnisse.

 

#2 Feedback einholen
In der Produktentwicklung für ProGlove sind wir sehr auf Feedback der Nutzer angewiesen. Ob es Werker sind, die an der Linie arbeiten, oder die Bundeskanzlerin beim IT-Gipfel: Wir geben die Handschuhe den Leuten in die Hand, beobachten, interviewen und lassen die Rückmeldung in einem neuen Prototypen fließen. Mit der nächsten Iterationsstufe geht es dann wieder raus um neues Feedback zu sammeln.

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#3 ein Dach über dem Kopf haben
Wir sind im vergangenen Monat umgezogen. Im Gegensatz zu dem Einzug in unser erstes Büro passt die Firma mittlerweile nicht mehr in einen VW Polo. Mit dem neuen Büro haben wir genügend Platz für neue Mitarbeiter, die räumliche Trennung zwischen Prototyping-Werkstatt und Büroarbeiten – und sogar einen Blick auf die Alpen. Wichtigster Standortvorteil: Der Getränkemarkt im Haus und der Lidl um die Ecke.

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