Das Berliner Start-up Lieferando übernimmt das deutsche Geschäft des Online-Lieferdienstes Resto-In.

Lieferando.de, Teil des paneuropäischen Marktführers und börsennotierten Online-Essenanbieters Takeaway.com, übernimmt das deutsche Geschäft des Online-Lieferdienstes Resto-In.

Resto-In, unter dem Namen Bloomsburys gegründet, betreibt ein Portal zur Bestellung von Essen und Getränken mit eigener Logistik. Die Resto-In Restaurants sollen künftig die Anzahl der Lieferando.de-Restaurants erweitern. Bislang gibt es in Deutschland 11.000 Restaurants. Kunden von Resto-In können ihre Bestellungen künftig kostenlos über das Lieferando.de-Portal oder die App aufgeben.

Ebenso übernimmt Takeaway.com das belgische Geschäft von Resto-In. Wie Takeaway.com mitteilte, sind verbleibende Details der Übernahme noch nicht abschließend verhandelt worden. Sie habe zudem keine “materiellen Auswirkungen” auf die Ergebnisse von Takeaway.com.

Liferando-Chef Jörg Gerbig, Vorstand von Takeaway dazu: “Wir bauen unsere Position mit der Übernahme des belgischen und deutschen Geschäftes von Resto-in aus und stärken damit unsere Position als führender Online-Essenanbieter in Kontinentaleuropa.”

Erst im Januar hatte Lieferando den Konkurrenten Food Express übernommen und zudem eine eigene Lieferdienst-Logsitik in Berlin, Hamburg, München, Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, Fürth und Augsburg gestartet. Das Start-up wurde 2009 von Christoph Gerber, Jörg Gerbig und Kai Hansen in Berlin gegründet und gehört seit 2014 zur Holding von Takeaway.com.