Bei Number26 sorgt ein Datenleck für mehr Ärger als nötig, Soundclouds Verluste steigen rasant und Peter Thiel will gegen die Sterblichkeit kämpfen. Der Wochenrückblick.

Für Aufregung sorgte in dieser Woche eine Sicherheitslücke beim Fintech-Start-up Number 26. Es geht dabei um den Chip auf den Kreditkarten des Unternehmens. Mit einer simplen App konnte Christian Hawkins vom Blog MetaBubble Kartennummer, Ablaufdatum und sogar die letzten Transaktionen auslesen.

Es handele sich dabei um eine Standardeinstellung, die bei den Karten vieler Banken mit NFC-Funkchip üblich sei, erklärte Number26. Doch das stimmt nicht so ganz. Zwar haben auch andere Karten dieses Problem, doch das sind eher Ausnahmen. Trotzdem relativieren Fintech-Experten bei „t3n“ den vermeintlichen Skandal. Ihr Fazit: Aus Datenschutzgründen sei es zwar suboptimal aber die auslesbaren Informationen hätten eine geringe Aussagekraft.

Schwierigkeiten hat auch das Berliner Vorzeige-Start-up Soundcloud seit einiger Zeit. Denn es gelingt der Musikplattform nicht, aus der enormen Popularität auch Kapital zu schlagen. Wie viel Geld Soundcloud verbrennt, zeigen frisch veröffentlichte Zahlen: So stieg der Verlust auf 39 Millionen Euro. Das „Factmag“ schreibt gar schon von einer „drohenden Schließung“ – doch das dürfte verfrüht sein.

Die Rocket-News der Woche: Die Mitfahrzentrale Tripda steht vor dem Aus, Payleven sammelt erneut zehn Millionen Dollar ein und der HelloFresh-Chef spricht über die Börsenpläne und interne Streitigkeiten.

Zum Schluss noch der Hinweis auf ein Interview mit Starinvestor Peter Thiel. Darin kritisiert er Shows, wie die „Höhle der Löwen“ und spricht über sein nächstes großes Projekt. Was sich Thiel vornimmt, ist nichts weniger als „das ewige Leben“.