Das Coworking-Start-up Mindspace eröffnet 2018 Standorte in San Francisco und Washington. In München soll eine dritte Niederlassung entstehen.

Von Israel, über Deutschland, England und Polen in die USA. Das in Tel Aviv gestartete Coworking-Start-up Mindspace hat seit seiner Gründung im Jahr 2014 zahlreiche Niederlassungen eröffnet – unter anderem in Berlin, London und Warschau; stets in exklusiver Lage. Nun wagen die Gründer den Sprung über den Atlantik.

Mit 20 Millionen Dollar, die das Start-up kürzlich von Crossroads, einer Private Equity Firma aus Großbritannien eingesammelt hat, sollen im Laufe des kommenden Jahres Niederlassungen in San Francisco und Washington eröffnet werden.

Dritte Niederlassung in München

Auch in Deutschland treibt Mindspace sein Wachstum voran: Im dritten Quartal 2018 wird der deutschlandweit bisher größte Coworking Space in München eröffnet, es ist die dritte Niederlassung in der bayerischen Hauptstadt.

Eigenen Angaben zufolge hat Mindspace aktuell rund 10.000 Mitglieder, darunter Start-ups, kleine und mittelständische Unternehmen in verschiedenen Industriezweigen, Investmentfirmen, Gründern und Freiberufler. Mitglieder zahlen einen monatlichen Betrag und können dann in jedem Mindspace Büro weltweit ohne zusätzliche Kosten arbeiten.

35 Millonen Dollar Investorengelder

Für ihr Konzept erhielten die Mindspace-Gründer bisher ingesamt 35 Millionen Dollar Investorengelder. Der amerikanische Mindspace-Konkurrent WeWork, der 201 gegründet wurde und ebenfalls in Deutschland aktiv ist, erregte im Sommer Aufsehen dank eines Investments von 4,4 Milliarden US-Dollar.