Das Technologieunternehmen Merck nimmt zehn internationale Start-ups aus den Branchen Healthcare, Life Science und Performance Materials in die sechste Runde des Accelerator-Programms auf.

Das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck hat zehn neue Start-ups aus den Branchen Healthcare, Life Science und Performance Materials sowie verwandten Geschäftsfeldern in die sechste Runde seines Accelerator-Programms aufgenommen. Die Teams aus Europa, Afrika und Südamerika, die aus über 400 Bewerbungen ausgewählt wurden, werden für drei Monate in das neue Merck Innovation Center in Darmstadt einziehen.

Die Teilnehmer erhalten neben Mentoring und Coaching eine finanziellen Unterstützung in Höhe von bis zu 50.000 Euro sowie Bürofläche im Merck Innovation Center in Darmstadt, wo sie Prototypen ihrer Produkte herstellen und Ideen mit anderen Start-ups und Experten von Merck austauschen können. Anders als in den vergangenen Jahren gibt es keinen Accelerator in Afrika mehr, da man die Teams näher zu den Experten in Darmstadt bringen wollte.

Das sind die Start-ups der sechsten Runde des Merck Accelerators:

Intelag

Das Start-up Intelag aus Santiago (Chile) hat für Obst- und Gemüseanbauern ein technisches Hilfsmittel entwickelt, das in Echtzeit die Bodenbedingungen überwacht und die Daten für den effizienten landwirtschaftlichen Betrieb auswertet. Das Intelag-Team unter der Leitung von Nikita Gulin und Sergio Esteban Cardenas Espinoza hat ein drahtloses Überwachungsgerät entwickelt und zum Patent angemeldet, das Daten von den bewirtschafteten Feldern sammelt, sowie eine selbstlernende Software (sogenanntes Machine Learning), die anhand dieser Daten Prognosen und Kennzahlen für das Farmmanagement erstellt. Die Technologie von Intelag ermöglicht den Kunden, Produktionsbeeinträchtigungen sowie den Gesamtertrag ihrer Betriebe vorherzusehen. Dies hat maßgebliche Auswirkungen auf die Preisgestaltung, Marktforschung und Effizienz der Lieferkette.