Ohne Geld, ohne Innovation, ohne Team – Gründen muss nicht kompliziert sein. Solopreneure starten alleine durch. Wie geht das? Wir haben neun Tipps zusammengestellt.

Mit einer Nahrungsergänzung für das Kurzzeitgedächtnis hat er sein Geld gemacht. Bis zu 14 Stunden am Tag arbeitete der US-Amerikaner Tim Ferriss jeden Tag. Frustriert von seiner Zeit im Hamsterrad nahm er sich eine Auszeit und ging nach Europa. Anstatt alle paar Minuten seine Mails zu checken, entwickelte er ein System, um lästige Aufgaben mit Tools aus dem Internet zu automatisieren. Die Mails kontrollierte Ferriss nur einmal pro Tag. Seine Erfahrungen sammelte er in dem Buch „4 Hours Workweek“. Ferriss zeigte, wie sich ein Unternehmen aufbauen lässt – alleine und mit nicht viel Aufwand. Solopreneur ist die Wortneuschöpfung für diese Einzelkämpfer.

Das Hamburger Ehepaar Ehrenfried und Brigitte Conta Gromberg beobachtet das Phänomen seit Längerem, die beiden organisieren regelmäßig Solopreneur-Days. Zwei Bücher zu dem Thema haben sie bereits veröffentlich. Anfang März ist ihr Buch „Solopreneur – Alleine schneller am Ziel“ erschienen. WirtschaftsWoche Gründer hat neun wichtige Tipps aus dem Buch zusammengestellt.