Kurz vor dem Staffelfinale der Höhle der Löwen hat Juror Jochen Schweizer verkündet, dass er 2017 nicht mehr dabei sein wird. Damit gibt es erneut einen Tausch.

Mit einem Tweet hat Jochen Schweizer am Dienstag verkündet, dass er 2017 nicht mehr in der Jury der Höhle der Löwen sitzen wird. Er will „uneingeschränkt“ auf die Jochen Schweizer Arena im Münchner Süden kümmern. Dahinter verbirgt sich ein Erlebnispark, der unter anderem Body Flying, Indoor-Surfen auf einer stehenden Welle und einen Hochseil-Klettergarten beinhaltet. Er hat die Attraktion mit einem achtstelligen Investment unterstützt.

„Ich bin dem Sender VOX und der Produktionsfirma Sony Entertainment unendlich dankbar, dass ich dieses einzigartige TV-Format von Anfang an, über drei erfolgreiche Jahre hinweg, begleiten durfte“, sagte Jochen Schweizer in einer Mitteilung. Er freue sich außerdem, dass er einige „vielversprechende Start-ups“ unterstützen durfte.

Der 59-Jährige ist eigentlich Stuntman und mittlerweile auch ein erfolgreicher Gründer. Denn seine  Unternehmensgruppe beschäftigt heute über 500 Mitarbeiter bei einem Jahresumsatz von über 85 Millionen Euro.

In der Höhle der Löwen investierte er am liebsten in das Start-up Hip Trips, ein Portal für Erlebnisreisen, wie er in einem Interview mit WirtschaftsWoche Gründer sagte. Obwohl kein anderer Löwe investierte, glaubte er an die Idee und investierte 150.000 Euro.„Ich habe weiter an die zwei Gründer geglaubt und mit ihnen so lange an dem Geschäftsmodell herumgeschraubt, bis es machbar wurde. Jetzt sehe ich mir mit Freude die Zahlen an. Die Gründer werden in diesem Jahr einen siebenstelligen Umsatz machen und profitabel sein.“

Mit dem Weggang von Jochen Schweizer kommt es erneut zu einem Wechsel in der Jury. Erst in der vergangenen Staffel zogen sich Lencke Steiner und Vural Öger zurück. Sie wurden durch Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel ersetzt. Gerade der Unternehmer investierte in der aktuellen Staffel in eine Vielzahl von Start-ups.