Die Bedeutung von Maschinen für Wirtschaft und Gesellschaft wächst. Ein neuer Wettbewerb sucht nach den besten Ideen für diese Welt.

Selbstfahrende Autos, vollautomatisierte Lieferketten, intuitive Künstliche Intelligenz oder Roboter, die DNA nachbauen: Die Zahl der maschinengesteuerten digitalen Prozesse nimmt stetig zu. Der I-Prize, ausgeschrieben vom Innogy Innovation Hub gemeinsam mit dem German Tech Entrepreneurship Center (GTEC), sucht ab heute nach vielversprechenden Ideen für diese Welt.

Bis zum 28. Juli sind junge Firmen oder engagierte Einzekämpfer weltweit aufgerufen, Projekte rund um die Themenfelder Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur einzureichen. „Wir wollen Frühphasen-Start-ups und Einzelpersonen dabei fördern, eine ethische Maschinen-Ökonomie zu schaffen, in der alle – Menschen und unsere Maschinen –  glücklich zusammen leben können“, heißt es in der Ausschreibung.

Glaubt man dem Aufruf, dürfen in dem Wettbewerb durchaus die großen Fragen adressiert werden: „Was ist der Sinn des Lebens, wenn wir still stehen?“, fragen die Veranstalter etwa für die Kategorie Gesellschaft, in der Kategorie Kultur geht es um die Herausforderung, dass Maschinen mit Künstlicher Intelligenz die menschliche Entwicklung und Zufriedenheit berücksichtigen.

Die Gewinner der drei Kategorien sollen jeweils mit einer Wandelanleihe von bis zu 250 000 Euro unterstützt werden. Zwei Projekte erhalten zudem die Möglichkeit, ihre Idee in einer sechsmonatigen Inkubationsphase weiter zu entwickeln. Der Innogy Innovation Hub ist die zentrale Plattform der RWE-Tochter, um Ideen und Start-ups zu digitalen Themen zu sammeln und zu fördern. Das GTEC ist ein 2015 gegründeter privater Campus für Technologie und Unternehmertum mit Standorten in Frankfurt am Main und Berlin – Unterstützer sind neben Innogy unter anderem die Hochschule ESMT, der Konsumgüterkonzern Henkel und die Fondsgesellschaft Union Investment.