Sonovum

Unsichtbares sichtbar machen: Das ist das Ziel des Leipziger Start-ups. Sonovum hat ein Gerät entwickelt, mit dem sich mit Hilfe von Ultraschallwellen Veränderungen in der Hirngewebestruktur frühzeitig erkennen lassen. Das ist etwa nach einer Sepsis nötig, an der immer noch mehr als 30 Prozent der Patienten sterben oder schwerwiegende Schäden davon tragen. Das mobile Gerät wird wie ein Stirnband um den Kopf gebunden und liefert dank integrierter Sensoren innerhalb von drei Minuten ein Ergebnis, auf das die Ärzte dann schnell reagieren können.

Die Technologie der Leipziger ist weltweit einmalig. Beim Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft schaffte es das Start-up damit bereits unter die Finalisten. Bislang haben Privatleute aus Deutschland und den USA vier Millionen in das Start-up investiert.

Vor allem für allem für Entwicklungsländer könnte es eine kostengünstige Alternative zur bislang üblichen Radiologie sein, um Krankheiten frühzeitig zu erkennen und richtig zu behandeln. So dauert eine MRT-Untersuchung in der Regel mindestens eine Stunde. „Mit unserem Gerät können wir Patienten innerhalb von nur drei Minuten vollständig untersuchen“, sagt Gründer Wrobel. Zudem können auch Krankenschwestern das Gerät bedienen, das zurzeit an zwei polnischen Krankenhäusern und am Universitätsklinikum Rostock getestet wird.