Das Wiener Start-up GoStudent erhält 1,5 Millionen Euro. Die Gründer wollen dank der Kapitalspritze in den englischen Sprachraum expandieren.

Wann lebte Goethe? Was ist eine Tangente? Und wie übersetzt man das Wort „Investition“ auf Französisch? Ob Fragen in Mathe, Geschichte, Physik oder Französisch – die Lernplattform GoStudent hat auf (fast) alles eine Antwort.

Das Wiener Start-up bietet Schülerinnen und Schülern in seiner App einen kostenlosem Hausaufgaben-Chat sowie ein Frage-Antwort-Forum, indem sie sich mit anderen austauschen können.

Ein modernes Image für das Thema Nachhilfe

Zusätzlich können User im bezahlten Premiumbereich einen individuellen Unterricht nutzen bei dem die Schüler ihre Lieblingslehrer auswählen und eine Online-Nachhilfestunde via Videochat absolvieren.

Mit ihrer Idee dem verstaubt anmutenden Thema Nachhilfe ein modernes Gesicht zu geben, und die Schüler dort abzuholen, wo sie sich besonders häufig aufhalten – nämlich in der Welt ihres Smartphones – konnten die Gründer von GoStudent jetzt unter anderem den Wiener VC Speedinvest überzeugen, der zusammen mit anderen Investoren eine Finanzierungsrunde über 1,5 Millionen Euro realisierte. Durch frühere Investments sind bereits Pioneers Ventures und die deutsche Econnext mit an Bord, ingesamt flossen 2,4 Millionen Euro.

Monatlich 250000 aktive Nutzer

Das Geld soll in die Weiterentwicklung der Technologie sowie die internationale Expansion fließen.Tests auf Englisch laufen bereits.

Eigenen Angaben zufolge werden monatlich 250.000 aktive Nutzer verzeichnet, 70% von ihnen kommen aus Deutschland.

GoStudent wurde 2015 von den Brüdern Moritz und Felix Ohswald als WhatsApp-Service für Schüler gestartet. Später schlossen sich Gregor Müller als Co-Founder und Ferdinand von Hagen als CTO an.