Günstiger in der Gruppe: Friendsurance will den Versicherungsmarkt mit neuen Modellen und Tarifen aufräumen. Vor einem Jahr war das Berliner Unternehmen unser Start-up der Woche. Wir fragen jetzt bei Mitgründer Tim Kunde nach: Ist das Geschäftsmodell auf Kurs?

Die vergangenen zwölf Monate waren…

mit vielen neuen Partnerschaften, Kunden und Investoren zum Glück alles andere als ein „verflixtes siebtes Jahr“.

Der größte Erfolg war…

dass wir unseren Schadenfrei-Bonus, der Schadensfreiheit mit Beitragsrückzahlungen belohnt, seit April auch für unsere Kfz-Versicherungen anbieten. Außerdem  haben wir unseren Service als digitaler Versicherungsmakler durch eine neue App ergänzt. Beides macht die Versicherungen deutlich kundenfreundlicher. Stolz macht uns auch, dass unser Versicherungsmodell inzwischen weltweit über 25 Nachahmer hat.

Die wichtigste Lektion war…

für uns alle zu lernen, sich in einem schnell wachsenden Unternehmen auf die wirklich wichtige Dinge zu fokussieren.

Der Umsatz hat sich in den vergangenen zwölf Monaten

positiv entwickelt.

Mit dieser Entwicklung sind wir…

sehr zufrieden.

Schwarze Zahlen schreiben wir…

noch nicht, da wir weiter wachsen wollen. Dafür sind Investitionen notwendig und entsprechen länger dauert es, bis wir profitabel sind.

Die Zahl der Mitarbeiter hat sich…

in den letzten Jahren vervielfacht – inzwischen beschäftigen wir 90 Mitarbeiter am Standort Berlin.

Einen Exit planen wir…

vorerst nicht.

Die größte Herausforderung in den nächsten zwölf Monaten wird…

Peer-to-Peer-Versicherungen, bei denen sich Versicherte zu kleinen Gruppen zusammenschließen, als einen Marktstandard in Deutschland zu etablieren und auch international zu wachsen.